Der Ideenaufruf
Der Ideenaufruf ist eine Initiative, die sich für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung einsetzt. Dazu wurde der Ideenaufruf von der workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V. im April 2001 gegründet.
Über den Ideenaufruf
Der Ideenaufruf sieht seine Hauptaufgabe darin, sich für eine nachhaltige städtebaulich Entwicklung einzusetzen und Öffentlichkeitsarbeit zu einer partizipativen Stadtentwicklung zu leisten. Die Idee der "Stadtentwicklung von unten" wird durch Beratungsangebote und Workshops gefördert und weiter transportiert. Durch eine begleitende wissenschaftliche Forschung und kritisches Hinterfragen sollen die Beteiligungsverfahren unterstützt, evaluiert und dokumentiert werden. Als Initiative wurde der Ideenaufruf im April 2001 von workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V. gegründet. Die Arbeit des Ideenaufrufs ist unabhängig und zum großen Teil ehrenamtlich.
Die Ziele des Ideenaufrufs
Die Ziele des Ideenaufrufs orientieren sich an den zivilgesellschaftlichen Interessen einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung. Dazu gehört, dass die Potentiale der betroffenen Quartiere in den Stadtentwicklungsprozess einfließen.
Der Ideenaufruf will Politik, Interessensverbände, Wirtschaft, Wissenschaft und BürgerInnen vernetzen und den Dialog zwischen den AkteurInnen fördern. Es ist dem Ideenaufruf wichtig, durch abgesicherte Zwischennutzungen langfristige Entwicklungsperspektiven zusammen mit den mitspracheberechtigten NutzerInnen zu entwickeln.
Die Geschichte des Ideenaufrufs
Im April 2001 rief die workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V., die sich inhaltich mit neuen Formen der Beschäftigung auseinander setzt, den Ideenaufruf ins Leben. Als Grundsatz galt dabei das Modell der "Stadtentwicklung von unten". Die Öffentlichkeitsarbeit des Ideenaufrufs setzte beim RAW-Tempel e.V. und den von ihm bespielten Teilflächen des Geländes an. Es ging und geht darum, sich für eine nachhaltige Entwicklung auf dem Gelände des Revaler Vierecks einzusetzen.
Erst die Projekte des RAW-tempel e.V haben durch ihr Engagement und ihre Veranstaltungen große Teile der Brachfläche vor dem weiteren Verfall gerettet. Neue Nutzungen, die auf Bedürfnisse der Nachbarschaft reagierten, weckten die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die Fläche des RAW-Geländes. Auch die später neu hinzugekommenen Projekte verstärkten diese Entwicklungen.
Der Ideenaufruf wurde als Idee im November 2000 von Frauke Hehl und Dagmar Everding ins Leben gerufen und entwickelte sich im April 2001 zu einer durch viele Engagierte getragenen Initiative. Die Dissertationsthesen von Dagmar Everding bilden bis heute die ideellen Grundlagen der Initiative "Ideenaufruf".
Das Spektrum des Ideenaufrufs
Zur Umsetzung einer "Stadtentwicklung von unten" hat der Ideenaufruf verschiedene Werkzeuge entwickelt, die zum Einen die praktische Umsetzung vor Ort ermöglichen und zum Anderen die gemachten Erfahrungen für weitere vergleichbare Stadtentwicklungsprozesse nutzbar machen.
Vernetzung
Der Ideenaufruf knüpft Beziehungen zwischen inhaltlich verwandten Projekten und stellt sein Wissen der Öffentlichkeit zu Verfügung. Ziele sind, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen und Wissen zu tauschen und Netzwerke für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung aufzubauen.
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